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Schon zu Oma Wäcken's Kinderzeit - und eigentlich schon immer - war es gut Fragen zu stellen und natürlich noch wichtiger Antworten zu bekommen.
 
Jetzt fragen Sie sich sicher "Und was hat das mit Wäcken's Teehandel zu tun?"
 
Neugierig? Dann schauen Sie doch in unserem neuen "Oma Wäckens - Was ist eigentlich ...?" Lexikon nach, da bekommen Sie rund um den Tee auf Ihre Fragen eine ganze Menge Antworten! Und sollten Sie einmal etwas nicht finden, dann fragen Sie uns!

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Königskerze - Königskerzenblätter


Beschreibung:

Die Königskerze macht ihrem Namen alle Ehre, mit bis zu 3 Metern Wuchshöhe und langen kerzengraden, prachtvollen, gelben Blütenständen. Im ersten Jahr bildet die Pflanze nur eine grüne Blattrosette mit wolliger oder filziger Behaarung. Erst im zweiten Jahr bilden sich aufrechte nach oben verzweigte Stengel, an denen die Blüten, auch Wollblumen genannt, von Juni bis September, in so genannten Trugdolden- Blütentrauben, also praktisch gesagt eine Blüte neben der anderen, sitzen. Die meisten Arten der Königskerze, sie gehört zur Pflanzenfamilie der „Rachenblütler"(Braunwurzgewächse), sind nur zweijährige Pflanzen, die sich aber von Jahr zu Jahr immer wieder versähen, oder durch Wurzelschnittlinge vermehren lassen. Sie lieben sonnige Standorte, mit sandigen nicht zu feuchten Böden. Die „Schwarze Königskerze" ist eine der ältesten bekannten Pflanzen. Sie ist zwischen 50 und 120 cm groß und hat gelbe Blüten, die rote bis purpurfarbene Flecken haben. Diese Art wird im Volksmund als Wetterkerze oder Unholdskerze bezeichnet. Nach altem Aberglauben, soll sie Haus und Stall vor Blitzschlag bewahren.

 

Ihre Heilkräfte hat die Königskerze in den Blütenblättern und teilweise werden auch die Blätter und die Wurzeln verarbeitet. Die Inhaltsstoffe sind Saponine, Schleim, Flavone und ätherische Öle. Durch die reichlich vorhandenen Schleimstoffe und die Saponine ist die Wirkung sowohl schleimlösend wie auch auswurffördernd, hustenreizmildernd, harn- und schweißtreibend. Schon seid dem Altertum werden getrocknete Blütenblätter der Königskerze, die luftdicht abgeschlossen aufbewahrt werden müssen, zu Tee aufgebrüht. Der Tee hilft besonders bei Bronchitis, Husten oder Reizhusten. Ebenso werden die Inhaltsstoffe auch bei Magen- Darm-Katarrh und zur Wundheilung eingesetzt.

 

Inhaltsstoffe:

Saponine, Schleimstoffe, Flavone, etwas ätherisches Öl

 

Wirkungsweise:

Schleimlösend, auswurffördernd, hustenreizmildernd, harn- und schweißtreibend

 

Teerezept:

Als Teeaufguss von Blütenblättern: Zwei gehäufte Teelöffel pro 200 ml Tasse mindestens eine halbe Stunde kalt ansetzen, langsam auf Trinktemperatur erwärmen, abseihen (nicht kochen! bei zu hohen Temperaturen werden die wichtigen Schleimstoffe zerstört!).

 

Bitte denken Sie aber immer daran, dass alle pflanzlichen Stoffe Allergien oder allergische Reaktionen auslösen können, deshalb fragen Sie vor der Anwendung immer erst Ihren Arzt oder Heilpraktiker um Rat, falls Sie sich nicht ganz sicher sein sollten!


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