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Oma Wäckens Lexikon

Schon zu Oma Wäcken's Kinderzeit - und eigentlich schon immer - war es gut Fragen zu stellen und natürlich noch wichtiger Antworten zu bekommen.
 
Jetzt fragen Sie sich sicher "Und was hat das mit Wäcken's Teehandel zu tun?"
 
Neugierig? Dann schauen Sie doch in unserem neuen "Oma Wäckens - Was ist eigentlich ...?" Lexikon nach, da bekommen Sie rund um den Tee auf Ihre Fragen eine ganze Menge Antworten! Und sollten Sie einmal etwas nicht finden, dann fragen Sie uns!

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Pfefferminze - Pefferminzblätter - Pfefferminzkraut


Beschreibung:

Die Pfefferminze gehört zu den Minzarten, und ist wohl die bekannteste Sorte. Sie ist im 17. Jahrhundert durch eine Kreuzung aus der Wasserminze und der Grünen Minze entstanden. Man erkennt die „echte" Pfefferminze ganz leicht an ihrem schwarzen Stengel. Ihre Blätter sind dunkelgrün, lanzettenförmig und leicht gezackt. Die kleinen lila-blauen Blüten, sind ährenähnlich angeordnet. Sie sind bei vielen Insekten heiß begehrt und darum braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn sie ständig von einer Schar von Schmetterlingen, Bienen oder Hummeln umgeben sind. Die Blütezeit ist von Juni bis August. Leider hat die Pfefferminze durch die Kreuzung die Fähigkeit verloren, sich über Samen zu verbreiten. Dafür vermehrt sie sich ausgezeichnet über ihr Wurzelwerk. Die wildwachsende Pfefferminze wird leider immer seltener. Angebaut wird Sie hauptsächlich in Nordafrika und in England. Die Engländer waren es auch, die schon sehr früh den großen Nutzen der Pfefferminze entdeckten. Die Pfefferminze ist mit ihrem reinen pfeffrig-frischen Aroma einzigartig unter den Minzgewächsen. Sie wird nicht nur als bekannter Pfefferminztee angeboten, sondern freut sich auch immer größerer Beliebtheit in den Küchen dieser Welt. Und in vielen Ländern in Europa, West- und Zentalasien wird Pfefferminze auch nur zur Gewinnung von Menthol für die Pharmazie angebaut. Ihre Inhaltsstoffe sind ätherisches Öl, es besteht hauptsächlich zu 50% aus Menthol, 10 bis 30% aus Menthon und 10 % Menthylestern. Menthol und Menthylacetat, die für den erfrischenden und scharfen Geschmackseindruck verantwortlich sind, finden sich vor allem in älteren Pfefferminzblättern und werden vermehrt bei täglich intensiver Sonneneinstrahlung gebildet.

 

Pfefferminztee getrunken hilft besonders bei Gallenbeschwerden, Verdauungsstörungen und krampfartige Schmerzen im Magen- Darm-Bereich.

Äußerlich angewendet als Minzöl hilft es bei Migräne, Spannungskopfschmerz und Erkältungskrankheiten.

 

Inhaltsstoffe:

Ätherisches Öl ( Menthol, Menthon, Menthylestern), Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Enzyme, Valeriansäure

 

Wirkungsweise:

Antibakteriell, beruhigend, entzündungswidrig, keimtötend, galletreibend, krampflösend


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